Seid nicht halsstarrig, sondern gebt eure Hand dem HERRN und kommt zu seinem Heiligtum.
2.Chronik 30,8
Der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, dass mein Haus voll werde.
Lukas 14,23
Herrnhut um 1800
Geschichte
Geschichte der
Brüdergemeine
Glaubensflüchtlinge aus Böhmen und Mähren
waren die ersten Ansiedler im heutigen Herrnhut. Am
17. Juni 1722 fällte Christian David, ein mährischer
Zimmermann, den ersten Baum zum Anbau Herrnhuts. Bald
kamen viele religiös unterschiedlich geprägte
Menschen.
Zehn Jahre später waren die ersten schon wieder
bereit, Herrnhut zu verlassen. Sie gingen in die ganze
Welt, um Menschen die frohe Botschaft Jesu Christi
weiterzusagen. Sie wollten die erfahrene Freiheit
weitergeben an Menschen, die unterdrückt waren.
Die Brüdergemeine ist im 18. Jahrhundert innerhalb
der evangelischen Kirche entstanden. Bis heute gehören
viele ihrer Mitglieder zugleich auch der evangelischen
Kirche an. Die Brüdergemeine ist der Evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD) angegliedert und zugleich
Gastmitglied in der Vereinigung evangelischer Freikirchen
(VEF).
Die Brüdergemeine hat kein eigenes Bekenntnis. Sie
bekennt mit den anderen Kirchen Jesus Christus als
ihren Herrn und Heiland. Die Brüdergemeine legt einen
besonderen Akzent auf ihr Gemeindeleben. Die Mitglieder
kennen sich persönlich und versuchen sich in allen
Lebenslagen gegenseitig zu stützen. Die internationale
Ausstrahlung in fünf Kontinenten macht die Brüdergemeine
für viele attraktiv und erweitert ihren Horizont.
Wenn Sie noch mehr über die Brüdergemeine
erfahren möchten, besuchen Sie unsere Site www.ebu.de.