| |
|
|
|

Freitag, 30.7.2010
|
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
Psalm 139,5
|
Ich sage euch nicht, dass ich den Vater für euch bitten will; denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt und glaubt, dass ich von Gott ausgegangen bin.
Johannes 16,26-27
|
 |
| |
|
 |
Erfahrungen
|
| |
| Berichte von
Losungslesern und Losungsleserinnen |
 |
Die Losungen helfen mir, im Vielerlei des Alltags
meine Mitte zu finden. Oft schon regten sie mein Vertrauen
neu an und stärkten meinen Mut. Manchmal freilich
eröffnet sich mir erst im Nachhinein der besondere
Sinn eines Wortes. So in folgendem Fall:
|
 |
Acht Monate nach einer dramatischen Fehlgeburt war
ich wieder schwanger. Freudestrahlend eröffnete
ich dies auch meinen Eltern. Verständlicherweise
zeigten sie gleich eine gewisse liebevolle Sorge:
Hoffentlich geht diesmal alles gut! Ich
konnte sie und mich beruhigen mit dem Losungswort
jenes Tages: Denn er hat seinen Engeln befohlen,
dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen,
dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen
Fuß nicht an einen Stein stoßest.
(Psalm 91,11+12). Diese Zusage ließ mich auf
ein gesundes Kind hoffen. Nichtsdestotrotz, das erst
entstandene Leben zeigte in den folgenden Wochen keinerlei
Wachstum mehr. Der Arzt musste mir bestätigen:
Es ist aussichtslos; es kann jeden Tag einen
Abgang geben. Nun stand die Hochzeit meiner
Schwester unmittelbar bevor, und ich sollte die Trauung
vollziehen. Eine Fehlgeburt zu diesem Zeitpunkt hätte
für meine Familie ein doppeltes Unglück
bedeutet. Ich stand unter größter innerer
Anspannung. Doch der Festtag kam, es war für
alle ein wunderschöner Tag trotzdem! Danach
ging ich ruhig ins Krankenhaus und erholte mich erstaunlich
rasch und relativ gut von dieser zweiten Enttäuschung.
Ich bekenne es nicht leichthin, vielmehr schmerzvoll:
Die Engel Gottes hatten mich bewahrt - in all der
Not.
|
 |
Wir standen vor der Entscheidung, ein vier Monate
altes Kind aus einem Kinderheim zu adoptieren. Wir
sahen Probleme und waren unsicher, so baten wir Gott
um Weisung. Am Morgen des Tages, wo das Jugendamt
unsere Entscheidung wollte, stand in der Losung als
Lehrtext Matthäus 18,5, wo Jesus sagt: Wer
ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt
mich auf. Der junge Mann ist heute 28, ein tüchtiger
Handwerker und Vater zweier Kinder.
|
 |
Ich habe schon viel Segen durch die Losungen erfahren.
Sie sind für mich wie Lebensbrot.
|
 |
Das erste, was ich an jedem Tag lese, sind die Losungen,
alle andere Literatur wie auch Zeitungen kommen später
dran. Mit den Losungen wird mir eine geistliche Gemeinschaft
mit Menschen geschenkt, die räumlich von mir
getrennt sind. In meiner Studienzeit erlebte ich die
Verbundenheit mit Eltern, Verwandten und Freunden,
die damals in der DDR wohnten, durch das gemeinsame
Lesen der Losungen, und wir tauschten uns dann auch
über die innerdeutsche Grenze hinweg brieflich
über die Losungen aus.
|
 |
Ich habe oft erlebt, dass die Losung Antwort auf
meine Anliegen war jedoch nicht immer so, wie
ich das erwartet hätte.
|
 |
Das Losungsbüchlein gibt mir Kraft für
den Tag. Es gibt mir die Verbindung mit Gott, Hoffnung
und Trost in schwierigen Zeiten.
|
 |
Die Losungen sind für mich wie tägliches
Brot, sie sind mir Trost, Stärkung, Wegweisung,
Mahnung, Aha-Momente.
|
| Ein Losungserlebnis: |
 |
Anfang 1950 arbeitete ich in der damaligen Gehörlosen-Schule
und fuhr zu einem Kongress nach Berlin. Mit einer
Kollegin, Nonne, wollten wir auch in den Ostteil und
standen lange im Bahnhof Friedrichstraße. Die
Atmosphäre war bedrückend dumpf klangen
die Stempel. Als wir endlich dran kamen, wurde meine
Kollegin gefragt, wie oft sie in dieser Verkleidung
schon da war!
In meiner Handtasche entdeckte der Beamte das Losungsbuch.
Bücher sind verboten! Ich entschuldigte
mich damit, dass es so zu meinem täglichen Brot
gehöre, dass ich vergaß, es wegzustecken.
Er blätterte und stutzte sichtlich, ich merkte
mir das Datum. Erst nach der Heimkehr schaute ich
nach, was er wohl gelesen hat. Da stand: Mit meinem
Gott kann ich über Mauern springen. Da stutzte
ich.
|
| |
 |
|
| |
 |
|
 |
 |
 |
|
|